

Experten und Berufsleute aus den Bereichen Justizvollzug, Bildung im Strafvollzug, Integration und Wiedereingliederung mit langjähriger Erfahrung machen unsere Organisation aus.
Doch nur durch die Zusammenarbeit mit unseren Preventioneers können wir unsere Ziele erreichen.

Karen Lanci, geboren 1968 in der Schweiz.
Lehrerin, Erwachsenenbildnerin Integrationssektor, seit 2015 Lehrerin im Strafvollzug.
Feldforschung zum Thema „Interplay between Albanian Crime Tourism & Socio-Economic Crisis“, dabei mehrere Monate in Albanien mit Arbeitseinsatz an industrieller Berufsschule und einem UNDP-Projekt. Vernetzen mit ExpertInnen und Austausch mit ehemaligen Gefangenen vor Ort.
„Das Unterrichten von Gefangenen lehrte mich, dass Gefängnisstrafen
meist kontraproduktiv sind und fast jeder eine 2. Chance verdient. Meine Aufenthalte in den Hotspots Albaniens und der dortige Austausch mit ehemaligen Gefangenen zeigen mir, dass bei uns zitierte Sprüche wie „Geld allein macht auch nicht glücklich“ in einem Land, wo Armut, Korruption und Perspektivenlosigkeit den Alltag diktieren, ihre Gültigkeit verlieren. Schulden, Arbeitslosigkeit, jugendliche Risikobereitschaft, fehlendes Vertrauen in den Staat, sozio-mediale Gehirnwäsche und Werben für Karrieren im Drogenbusiness bilden fruchtbaren Boden für Kriminalität. Aber auch Verharmlosung und Desinformation zu Strafmaß und Konsequenzen tragen zum Phänomen Kriminaltourismus bei. Gerade Letztere können günstig, einfach und wirkungsvoll bekämpft werden und so zur Verhütung von Kriminaltourismus beitragen“.

Brigitte Espelleta, geboren 1966 in der Schweiz.
Lehrerin mit NDS OS,
seit 2013 Lehrerin und Leiterin Bildung, Sport und Freizeit im Strafvollzug.
„Im Rahmen meiner elfjährigen Tätigkeit als Deutschlehrerin im Strafvollzug habe ich wiederholt erfahren, dass es für ehemals straffällige Menschen eine beträchtliche Herausforderung darstellt, im Anschluss an den Vollzug eine nachhaltige Reintegration in die Gesellschaft zu erreichen. Die Gesellschaft, egal in welchem Land, stellt ehemals straffällige Menschen vor Herausforderungen, beispielsweise bei der Wohnungssuche, Arbeitsfindung oder beim Aufbau eines neuen Freundeskreises. Ich habe oft den Satz gehört: "Hätte ich gewusst, welche Folgen meine Straftat hat, hätte ich es mir zweimal überlegt." Deshalb ist es sinnvoll, ehemals straffällige Menschen durch "Gleichgesinnte" zu unterstützen, zu informieren und zu begleiten, um das Rückfallrisiko zu reduzieren. “

Lisa Meyer, geboren 1970 in der Schweiz.
Dipl. Pflegefachfrau HF, CAS Grundlagen forensische Wissenschaften,
seit 2011 Betreuerin im Straf- und Massnahmenvollzug.
„Kriminalität bezieht sich auf gesetzeswidriges Verhalten und damit verbundenen gesellschaftlichen Auswirkungen. Faktoren wie Armut, Bildung und soziale Ungleichheit spielen oft eine Rolle bei der Entstehung von Kriminalität.
Bildung ist ein entscheidender Faktor, um die Kriminalitätsrate zu senken. Höhere Bildungsniveaus können dazu beitragen, das Bewusstsein für rechtliche und soziale Normen zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.
Darum weiss ich nach langjährigen Erfahrungen und setzte mich dafür ein, dass Präventionsmassnahmen wichtig sind, um Kriminalität zu vermeiden. Dazu gehören Programme zur sozialen Integration, Aufklärung und die Förderung von Bildung sowie Gemeinschaftsprojekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken.“

Ella Schweizer, geboren 1984 in der Schweiz.
M.Sc. Psychologin, Psychotherapeutin i.A., seit 2019 im Straf- und Massnahmenvollzug.
„Als forensische Psychotherapeutin arbeite ich gerne, weil ich die Möglichkeit habe, Menschen zu helfen, die oft übersehen werden. Dabei unterstütze ich Menschen in schwierigen Lebenslagen und helfe, ihre Verhaltensmuster zu verstehen und zu verändern. Es ist erfüllend, zur Resozialisierung beizutragen und das Risiko weiterer Straftaten zu vermindern. Die Arbeit ist anspruchsvoll und erfordert ein tiefes Verständnis menschlicher Psyche, verschiedener Kulturen und den Umweltfaktoren, aber gerade das macht sie so faszinierend.“

Alex Guggisberg, geboren 1994 in der Schweiz Sozialpädagoge HF, seit 2022 in der forensischen Psychiatrie im Straffvollzug tätig.
„In meiner Arbeit mit straffälligen und psychisch kranken Menschen erfahre ich täglich, wie mitentscheidend die Vergangenheit eines Menschen für dessen Zukunft ist. Traumatisierende Erfahrungen z.B. auf der Flucht, falsche Vorstellungen von Realitäten, Einsamkeit oder Armut sind nur einige Faktoren welche zu psychischer Instabilität und/oder straffälligem Verhalten führen können. Anhand meiner persönlichen Wertvorstellungen bin ich überzeugt, dass ein Mensch nicht als gut oder böse geboren, sondern durch sein Umfeld geformt wird. Darum sehe ich Projekte, welche «an der Wurzel» der Probleme ansetzten als essenziell und sinnvoll an. Dies verhindert potenziell viele tragische Einzelschicksale und spart zusätzlich gar noch eine Menge Geld ein.“
TCPI wird beraten von:
Senior Fellow at Global Initiative against Transnational Organized Crime, Switzerland
Chair of EPEA, European Prison Education Association, Norway
Chair VEBO Association for the Development of the Probation Services in Eastern Europe, Switzerland
Programmverantwortliche “Reintegration in the country of origin”, SSI - International Social Service - Switzerland
Wir sind eine eingetragene, steuerbefreite Nonprofit Organisation und arbeiten ausschliesslich ehrenamtlich. Jede Spende fliesst direkt in die Umsetzung der Projekte und den Lohn der „Preventioneers“


Konto Name: Transnational Crime Prevention
Konto Nummer: 16-508461-2
IBAN: CH77 0900 0000 1650 8461 2
BIC: POFICHBEXXX
Mit einer Vereins-Mitgliedschaft unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem jährlichen Mitgliederbeitrag von 60 Franken/ 60 Euro. Wir sind politisch und konfessionell neutral. Wenn Sie Mitglied werden gelten unsere Statuten.
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